Bewertung & Zensierung

 

Grundlagen für die Leistungsbeobachtung und Leistungsbewertung sind das Brandenburgische Schulgesetz, die Sekundarstufe I-Verordnung, die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz über einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung.
Die Konkretisierung dieser Bestimmungen wird von den Fachkonferenzen geleistet, die sich jährlich mindestens zweimal beraten. In der Vorbereitungswoche entscheiden die Fachkonferenzen über die Bewertung, Zahl und Dauer der Klassenarbeiten und Maßnahmen, die zur Qualitätssicherung des Unterrichts dienen.
Grundsätzlich gilt für alle Fächer:

  • Für jeden Schüler werden in jedem Fach pro Halbjahr mindestens vier Zensuren plus die Klausur erteilt. Sonst kann keine Bewertung erfolgen.

  • In der Sekundarstufe I gehen Klassenarbeiten mit 1/3 in die Gesamtnote ein.

  • In der Sekundarstufe II gehen die Klausuren in der Jahrgangsstufe 11 und in der Qualifikationsphase in den Grundkursen mit 1/3 in die Gesamtnote ein. In den Leistungskursen machen die Klausuren 1/2 der Gesamtnote aus.

  • Die Klausurlängen richten sich nach den oben genannten Bestimmungen.

  • Bei jeder Leistungsüberprüfung muss jede Zensur erreichbar sein.

  • Rechtschreibung und sprachlicher Ausdruck gehen in der SEK II in allen Fächern in die Notengebung ein, in der SEK I werden sie markiert.

  • Zensuren dienen nicht der Disziplinierung von Schülerinnen und Schülern.

(3) Die Bewertung mit Noten in den Jahrgangsstufen 9 bis 10 erfolgt nach folgendem Schlüssel, wobei bei erhöhten oder geringeren Anforderungen die Lehrkraft im Rahmen der Beschlüsse der zuständigen schulischen Gremien Abweichungen vornehmen kann.